Photography

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Photos show and do not show. They not only reflect reality – they also create it. Every sense offers infinite perspectives on our world. Here, you’ll find all kinds of photography: analogue as well as digital, known and unknown motives. 

The photo project “aesthetic destruction” tries to capture the contrast of beauty and roughness, destruction and aesthetics. 
Trying to depict the deep scars in the cityscape of Beirut caused by civil wars and corruption, the shapes of the Georgian ocean, rough concrete blocks of Armenia and the lively markets of Lebanon, the project aims to paint a picture of these cities and countries that does not only focus on destruction and conflicts, as it is often done in media. Rather it tries to capture daily life and aesthetic structures.

The magic flair that you can feel in every corner of the city of Beirut, the Soviet type buildings in Armenia, the manifold landscape of Georgia and the hospitality in each of these countries is something that is often omitted in the portrayal. On the other hand it does not try to idealize anything. Poverty and desperation are indeed present in some moments. But still, the joy of life is never being lost. 

“Aesthetic Destruction” therefore tries to make a contribution to the depiction of different perspectives and stories than we usually hear about countries of the Middle East and the former Soviet Union.

---

Beirut walks

Gehen durch Straßen
Wie Schluchten 
Leere Fenster 
Lebendige Dunkelheit

Raue Schönheit 
Wilde Wasser formen Steine zu Ruinen
Naturgewalt 

Alte Häuser 
Alte Menschen 
Alte Wunden
Vernarbte Stadt atmet Geschichte
Ein und aus
Sie verschluckt uns 
Und spült uns wieder raus

Salzwasser heilt Wunden 

Gastfreundschaft 
Warme raue Hände
Überzogen von blau roten Adern 
Wie Flüsse auf trockenem Sand

Verlieren uns 
Und werden neu geboren

Der Duft nach frischer Wäsche und Benzin
Alltägliche Lebendigkeit 
Lange Nächte 
Tiefe Gespräche
An der Küste von Libanon 

Lass uns in den Zug steigen 

.

(Poem by Pia Stautner, inspired by Joscha Frahm)
The photo project “aesthetic destruction” tries to capture the contrast of beauty and roughness, destruction and aesthetics. Trying to depict the deep scars in the cityscape of Beirut caused by civil wars and corruption, the shapes of the Georgian ocean, rough concrete blocks of Armenia and the lively markets of Lebanon, the project aims to paint a picture of these cities and countries that does not only focus on destruction and conflicts, as it is often done in media. Rather it tries to capture daily life and aesthetic structures. The magic flair that you can feel in every corner of the city of Beirut, the Soviet type buildings in Armenia, the manifold landscape of Georgia and the hospitality in each of these countries is something that is often omitted in the portrayal. On the other hand it does not try to idealize anything. Poverty and desperation are indeed present in some moments. But still, the joy of life is never being lost. “Aesthetic Destruction” therefore tries to make a contribution to the depiction of different perspectives and stories than we usually hear about countries of the Middle East and the former Soviet Union. --- Beirut walks Gehen durch Straßen Wie Schluchten Leere Fenster Lebendige Dunkelheit Raue Schönheit Wilde Wasser formen Steine zu Ruinen Naturgewalt Alte Häuser Alte Menschen Alte Wunden Vernarbte Stadt atmet Geschichte Ein und aus Sie verschluckt uns Und spült uns wieder raus Salzwasser heilt Wunden Gastfreundschaft Warme raue Hände Überzogen von blau roten Adern Wie Flüsse auf trockenem Sand Verlieren uns Und werden neu geboren Der Duft nach frischer Wäsche und Benzin Alltägliche Lebendigkeit Lange Nächte Tiefe Gespräche An der Küste von Libanon Lass uns in den Zug steigen . (Poem by Pia Stautner, inspired by Joscha Frahm)
/Du steckst nicht in meiner Haut
Unsere Haut - sie schützt und umgibt uns und unseren Körper. Sie heilt und wächst und verändert sich im Laufe unseres Lebens. Sie gibt uns unser Aussehen und unsere Hautfarbe und bestimmt damit auch oft über unseren beruflichen und sozialen Werdegang. Sie ist einfach da und wir beachten sie kaum. Pflegen sie ab und zu oder fügen ihr Schaden zu durch Rasieren, Sonnenbaden oder Verletzungen. Mit Tattoos haben wir die Möglichkeit unsere Haut sogar dauerhaft zu gestalten, nach unserem eigenen Geschmack. Doch was ist, wenn uns unser Körper keine andere Wahl lässt? Unsere Haut nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht und wir sie deshalb nicht als „schön“ empfinden? 
Verstecken ist eine Option – die Haut in Szene zu setzen, eine andere. Mit diesem Projekt habe ich zwei Frauen portraitiert, ohne sie vorzustellen, denn ihre Haut steht dabei im Mittelpunkt der Betrachtung. Ihre Haut und wie sie in ihr leben. 
Denn jeder Körper ist einzigartig und jeder Körper ist schön.

/Über das Projekt
Alles begann mit einer TV-Serie, die Frauenkörper zeigte, wie sie im echten Leben sind. Mit Ecken und Kanten, Narben und Dellen, Grübchen und Falten. Einfach echt. 
Und wer sagt, dass diese Frauen nicht „schön“ sind? Nur weil irgendwelche oberflächlichen Menschen ein unrealistisches, unerreichbares Körperideal als „schön“ definieren, heißt das noch lange nicht, dass wir es annehmen müssen!
Wir haben nur dieses Leben und diesen Körper, warum wollen wir ihn ständig optimieren, statt ihn einfach anzunehmen und zu lieben, wie er ist? Wir rasieren, zupfen, cremen und operieren sogar, statt zu sagen: ich bin gut so wie ich bin. Ich bin schön.
Denn wir sind schön! Dieser Körper wurde uns durch unsere Geburt geschenkt und er ist absolut einzigartig. Es hat ihn so noch nie gegeben und wird ihn nach uns auch nie wieder geben.
Und trotzdem tun wir es: wir optimieren, verstecken und schämen uns für ihn.
Mit diesen Elementen spielt dieses Projekt. Es erzählt von zwei Frauen, die kämpfen, philosophieren und leben, und dabei einfach so sind, wie sie sind: einzigartig und schön.

Künstlerische Konzeption und Ausstattung Ellinor Amini
Fotografin Jana Pausenberg
Unterwäsche //erlich textil

Unter unserer Kategorie 'Kritische Gedanken' sind die Interviews mit den beiden dargestellten Frauen zu finden.
/Du steckst nicht in meiner Haut Unsere Haut - sie schützt und umgibt uns und unseren Körper. Sie heilt und wächst und verändert sich im Laufe unseres Lebens. Sie gibt uns unser Aussehen und unsere Hautfarbe und bestimmt damit auch oft über unseren beruflichen und sozialen Werdegang. Sie ist einfach da und wir beachten sie kaum. Pflegen sie ab und zu oder fügen ihr Schaden zu durch Rasieren, Sonnenbaden oder Verletzungen. Mit Tattoos haben wir die Möglichkeit unsere Haut sogar dauerhaft zu gestalten, nach unserem eigenen Geschmack. Doch was ist, wenn uns unser Körper keine andere Wahl lässt? Unsere Haut nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht und wir sie deshalb nicht als „schön“ empfinden? Verstecken ist eine Option – die Haut in Szene zu setzen, eine andere. Mit diesem Projekt habe ich zwei Frauen portraitiert, ohne sie vorzustellen, denn ihre Haut steht dabei im Mittelpunkt der Betrachtung. Ihre Haut und wie sie in ihr leben. Denn jeder Körper ist einzigartig und jeder Körper ist schön. /Über das Projekt Alles begann mit einer TV-Serie, die Frauenkörper zeigte, wie sie im echten Leben sind. Mit Ecken und Kanten, Narben und Dellen, Grübchen und Falten. Einfach echt. Und wer sagt, dass diese Frauen nicht „schön“ sind? Nur weil irgendwelche oberflächlichen Menschen ein unrealistisches, unerreichbares Körperideal als „schön“ definieren, heißt das noch lange nicht, dass wir es annehmen müssen! Wir haben nur dieses Leben und diesen Körper, warum wollen wir ihn ständig optimieren, statt ihn einfach anzunehmen und zu lieben, wie er ist? Wir rasieren, zupfen, cremen und operieren sogar, statt zu sagen: ich bin gut so wie ich bin. Ich bin schön. Denn wir sind schön! Dieser Körper wurde uns durch unsere Geburt geschenkt und er ist absolut einzigartig. Es hat ihn so noch nie gegeben und wird ihn nach uns auch nie wieder geben. Und trotzdem tun wir es: wir optimieren, verstecken und schämen uns für ihn. Mit diesen Elementen spielt dieses Projekt. Es erzählt von zwei Frauen, die kämpfen, philosophieren und leben, und dabei einfach so sind, wie sie sind: einzigartig und schön. Künstlerische Konzeption und Ausstattung Ellinor Amini Fotografin Jana Pausenberg Unterwäsche //erlich textil Unter unserer Kategorie 'Kritische Gedanken' sind die Interviews mit den beiden dargestellten Frauen zu finden.